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Spranger, Katrin
 
Spranger, Katrin
Goldschmiedin, GEDOK Hamburg
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Preisträgerin des GEDOK FormART Preises 2009 "Klaus Oschmann Preis"
 
 
1976 geboren in Hamburg / 1995 Fachhochschulreife in Fachrichtung Gestaltung, in Hamburg / 1995 – 1998 Ausbildung zur Goldschmiedin in Hamburg / 1998 – 2001 Berufstätigkeit in verschiedenen Goldschmiedewerkstätten in Lübeck und Hamburg / 2001 Studienbeginn an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften und Kunst, Hildesheim, Studienrichtung Metallgestaltung bei Prof. Werner Bünck und Prof. Georg Dobler / 2006 Diplomprüfung, Abschluss als Diplom Designerin (FH) / 2006 Mitglied GEDOK Hamburg / seit September 2006 freischaffend in Hamburg tätig / ab August 2009 Studienbeginn MA, an der Konstfack University College of Arts, Crafts and Design, in Stockholm / 1998 1. Landessiegerin im Goldschmiedehandwerk, Hamburg / 2007 1. Förderpreis für Angewandte Kunst, Zeughausmesse / 2009 GEDOK FormART Klaus Oschmann Preis

„Human Insides“. Die Ausgangsidee dieser Arbeit war, das verborgene Innere des menschlichen Körpers auf eine phantasievolle, schmückende Weise darzustellen. Ein wichtiges Kriterium bei der Entstehung der Arbeit bestand in dem Reiz, der Vergänglichkeit des menschlichen Körpers und seinen verschiedenen Zuständen vom Leben bis zum Sterben, einen Ausdruck zu verleihen. Meine Betrachtung über die Kostbarkeit des menschlichen Lebens verknüpfe ich stets mit der Verdeutlichung der Vergänglichkeit und den sich daraus ergebenden einmaligen Zuständen des Menschseins. Zur Realisierung der Arbeiten benutzte ich die Technik der Galvanoplastik. Durch die dabei entstehenden geringen Wandstärken konnte ich die Dünnhäutigkeit und Verletzlichkeit menschlicher Gefäße darstellen. Ich entwickelte Objekte mit einer fiktiven, dynamischen und organischen Anmutung. Die Formen und Oberflächen der Arbeiten erzählen Geschichten von Wachstum, Übergangszuständen, Mutationen, Zerfall und Tod. Bei der Entwicklung der Funktionsteile ließ ich mich durch medizinische Instrumente inspirieren. So verwendete ich z.B. Injektionskanülen, um diese als Nadelbroschierungen weiter zu entwickeln. Eine andere Broschierungsnutzung leitete ich aus einer Wundverbandsklammer ab. Die Funktionselemente der Schmuckstücke betonen zum einen den gedanklichen, konzeptionellen Hintergrund, zum anderen deuten sie aber auch medizinische und therapeutische Möglichkeiten an.